In diesem Workshop setzen sich die Jugendliche praxisnah mit generativen KI-Systemen auseinander, die Texte erzeugen – wie z. B. Chatbots oder Sprachassistenten. Mithilfe interaktiver Tools entdecken sie, wie solche Systeme trainiert werden, wie sie mit Sprache „lernen“ und wo Chancen und Risiken beim Einsatz im Alltag liegen.
Anhand konkreter Anwendungen – etwa dem Umgang mit sozialen Medien – reflektieren die Teilnehmenden, wie KI bei sensiblen Themen wie Privatsphäre oder Cybermobbing unterstützen kann. Sie trainieren ein eigenes Sprachmodell mit Texten, testen es kritisch und lernen dabei die Grenzen der Systeme kennen – etwa im Umgang mit fehlendemWissen oder Desinformation.
Am zweiten Tag liegt der Fokus auf dem Thema Fake News. Die Teilnehmenden erleben, wie leicht sich mithilfe von Text-KI glaubwürdige Desinformationen erstellen lassen – auch ohne technisches Vorwissen. Sie analysieren typische Manipulationstechniken, hinterfragen die Rolle generativer KI bei der Verbreitung von Falschnachrichten und entwickeln eigene Strategien zur Erkennung und Einordnung solcher Inhalte.
Der Workshop stärkt den reflektierten Umgang mit generativer KI und sensibilisiert für die gesellschaftlichen Herausforderungen beim Einsatz textbasierter Systeme.
Jugendliche werden entdecken, wo KI-Textgeneratoren heute schon im Alltag eingesetzt werden – z. B. beim Programmieren, Sprachenlernen oder Schreiben von Beiträgen.
Jugendliche werden verstehen, wie Fake-News-Verbreiter:innen gezielt Täuschungsstrategien einsetzen, um glaubwürdig zu wirken und Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Jugendliche werden Taktiken wie emotionale Ansprache, Identitätsbetrug oder Polarisierung kennenlernen und verstehen, wie sie gezielt eingesetzt werden, um Meinungen zu beeinflussen.
Jugendliche werden verstehen, wie Text-KI-Systeme die Verbreitung von Desinformation begünstigen, und warum es wichtig ist, digitale Inhalte genau zu hinterfragen.